"May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you're wonderful, and don't to forget to make some art - write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself."
— Neil Gaiman
Ein frohes neues Jahr uns allen!
Sunday, 18. December 2011
Und wenn es kein Morgen gibt, Hast Du heute schon gelebt?
Wie schon im letzten Post angekündigt, habe ich das erste Novemberwochenende in Kleve verbracht. Auf dem Programm stand, nach viel zu langer Zeit Micha und Anja wieder zu sehen, den Geburtstag der kleinen Susanne zu feiern und endlich die noch kleinere Ulrike kennen zu lernen. Die siebenstündige Bahnfahrt durfte ich in bester DB-Tradition in vollen überfüllten Zügen genießen. Neben mir schwätzte ein Jungyuppie permanent Dinge in sein iPhone, die er offenbar für extrem geeignet hielt damit wichtig zu wirken und hinter Dortmund hielt der ICE gefühlt aller zwei Minuten in einem weiteren Kaff. Das alles konnte meine Vorfreude allerdings nicht wirklich trüben und irgendwann war es schließlich geschafft!
Die Kinderherzen hatte ich mit der fabulösen Playdoh-Knetküche und einem geflügelten Einhorn schnell (wieder-)gewonnen und ein wunderbar entspanntes Wochenende bei lieben Menschen nahm sein Lauf. Herrlich. Sogar ein leckeres Rezept für eine Nudelsoße sprang am Sonntag noch für mich heraus, bevor ich mich am Montag leider wieder auf den Weg nach Hause machen musste.
Beim Warten auf irgendeinen verpassten Anschlusszug muss ich dann wohl etwas Zug bekommen und mir eine Erkältung eingefangen haben. Diese sollte mich als ausgewachsene Bronchitis noch ein paar Wochen begleiten und war unter Anderem daran schuld war, dass ich wochenlang im Zombiemodus herumkroch und noch nicht einmal Lust hatte das eben erschienene "Skyrim" zu spielen. Richtig, das unzweifelhaft beste Spiel das Jahres wartet auf meiner Festplatte und ich liege schwächelnd auf dem Sofa und werde vom Fernsehen gehirngewaschen. Statt die wundervolle Spielwelt mit ihren liebevollen Details und den überzeugenden Nichtspielercharakteren zu erkunden und die schier unendliche Zahl an Aufgaben anzugehen, komme ich kaum aus dem Bett. Gnarf. Gerade einmal 20 h habe ich Skyrim seit dem 11.11.11 gespielt. Das muss besser werden! FUS ROH DAH!
Am 24.11. war ich noch ein wenig angeschlagen, aber zum Glück fit genug um mit Steffen Motörhead im Haus Auensee in Leipzig sehen zu können. Die erste Vorband des Abends waren "Graveyard" aus Schweden, deren Sound sich irgendwo zwischen Hard Rock, 70er-Psychedelic-Rock und Blues Rock bewegte und mir persönlich richtig viel Spaß machte. Leider mussten die Schnauzbartträger nach nur 25 Minuten die Bühne für "Duff McKagan's Loaded" räumen, bei denen der Funken allerdings nicht recht überspringen wollte. 45 Minuten uninspiriertes Geschrammel, ein paar krude Ansagen aus der typsich amerikanischen Welt von Hype und Spaßkultur eines früheren Gunners, dann war der Spuk zum Glück vorbei und die Bühne frei für echte Stars.
Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich hier zum ersten Mal bei einem Konzert Ohrenschützer im Einsatz hatte, denn bei Motörhead gilt immer noch: Everything louder than everything else! Der Gig war zwar nicht übermäßig lang, aber Lemmy hatte - wie an jedem verdammten Tag - die Arschtrittstiefel an und die Urgewalt, mit der Mickey Dee auf die Felle eindrosch war schlicht der Hammer. Wer sich im Entferntesten für Gitarrenmusik erwärmen kann und Motörhead noch nicht gesehen hat, der sollte das unbedingt nachholen.
Eine weitere Premiere habe ich letzten Mittwoch erlebt. Beim Weihnachtsmarktbesuch mit Uta sprachen wir darüber, dass ich noch nie Sushi gegessen hatte und schon seit längerem eine kundige Begleitung für das erste Mal suche. Kurzentschlossen landeten wir im Sushi-Restaurant Shiki in der Klostergasse und ich habe zum ersten Mal an rohem Fisch geknabbert. Europäisch-langweilig, wie ich nun einmal geprägt bin, hat mir der Lachs aufgrund seines typischen Eigengeschmacks am besten gemundet, aber Thunfisch und Garnelen folgen dichtauf. Da sich meine bisherige Panik, mein Magen könnte rohen Fisch weniger goutieren, als mein Gaumen, zum Glück als unbegründet erwies, werden wohl noch einige Besuche folgen. Yummie. Ach und einen schönen Herrnhuter Weihnachtsstern hab' ich jetzt auch.
Die nächsten Tage und Wochen rund um Weihnachten versprechen anstrengend, ein wenig teuer, aber auch richtig schön zu werden. Potenziell klingen die vielen, tollen Dinge im Kalender sogar so gut, dass sie das furchtbare letzte Weihnachten aufwiegen könnten!
Zunächst wird am 22.12. eine fast sechsjährige Folter zuende gehen. Ich habe wieder ein Auto! (Und alle so "Yeah!") Nach langer Suche und auch finanziell diametralen Lösungsansätzen habe ich mich vergleichsweise spontan für einen Renault Laguna II entschieden. Derzeit steht das arme Auto ohne mich beim Händler in Chemnitz und wartet verzweifelt darauf, dass ich als edler Ritter mit ein paar frisch gepressten Nummernschildern komme, um es zu retten. Ach wenn es doch schon Donnerstag wäre... dann wüsste ich zumindest, wie ich die Weihnachtsgeschenke nach Chemnitz bekomme.
Am 23.12. geht es dann für einen Nachmittag nach Gera, um Ronny, Antje und den Junior Malte zu besuchen und sodann mit der Ela einen ziemlich runden Geburtstag zu feiern. Nach Weihnachten steht am 27.12. das alljährliche WoW-Weihnachtstreffen unserer Gilde an, was in diesem Jahr wohl eher ein Veteranentreffen wird, denn viele von uns spielen WoW gar nicht mehr oder nur noch sporadisch.
Schlußendlich wird es zum Jahreswechsel eine kleine Feier bei mir geben und dann geht es schon mit Riesenschritten in Richtung des anstehenden Besuchs von Micha und Anja in Leipzig und einem Wochenende in Hamburg. Das alles klingt schon auf dem Papier stressig, aber ich freue mich geradezu unbändig auf ein Weihnachtsfest ohne die Sorgen des letzten Jahres, auf diverse Leckereien und vor allem darauf, all die netten Leute zu treffen.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest, ein paar ruhige Tage und einen guten Start ins neue Jahr!
P.S. Steffen wollte es ja beim Konzert erst nicht glauben, aber nun ist er überzeugt, dass ich völlig zu Recht jenes schöne Lied zitiere: "Egal wohin ich gehe, es verfolgt mich wie ein Bann. Genau da, wo ich stehe, da ist der Gang!"
Die Kinderherzen hatte ich mit der fabulösen Playdoh-Knetküche und einem geflügelten Einhorn schnell (wieder-)gewonnen und ein wunderbar entspanntes Wochenende bei lieben Menschen nahm sein Lauf. Herrlich. Sogar ein leckeres Rezept für eine Nudelsoße sprang am Sonntag noch für mich heraus, bevor ich mich am Montag leider wieder auf den Weg nach Hause machen musste.
Beim Warten auf irgendeinen verpassten Anschlusszug muss ich dann wohl etwas Zug bekommen und mir eine Erkältung eingefangen haben. Diese sollte mich als ausgewachsene Bronchitis noch ein paar Wochen begleiten und war unter Anderem daran schuld war, dass ich wochenlang im Zombiemodus herumkroch und noch nicht einmal Lust hatte das eben erschienene "Skyrim" zu spielen. Richtig, das unzweifelhaft beste Spiel das Jahres wartet auf meiner Festplatte und ich liege schwächelnd auf dem Sofa und werde vom Fernsehen gehirngewaschen. Statt die wundervolle Spielwelt mit ihren liebevollen Details und den überzeugenden Nichtspielercharakteren zu erkunden und die schier unendliche Zahl an Aufgaben anzugehen, komme ich kaum aus dem Bett. Gnarf. Gerade einmal 20 h habe ich Skyrim seit dem 11.11.11 gespielt. Das muss besser werden! FUS ROH DAH!
Am 24.11. war ich noch ein wenig angeschlagen, aber zum Glück fit genug um mit Steffen Motörhead im Haus Auensee in Leipzig sehen zu können. Die erste Vorband des Abends waren "Graveyard" aus Schweden, deren Sound sich irgendwo zwischen Hard Rock, 70er-Psychedelic-Rock und Blues Rock bewegte und mir persönlich richtig viel Spaß machte. Leider mussten die Schnauzbartträger nach nur 25 Minuten die Bühne für "Duff McKagan's Loaded" räumen, bei denen der Funken allerdings nicht recht überspringen wollte. 45 Minuten uninspiriertes Geschrammel, ein paar krude Ansagen aus der typsich amerikanischen Welt von Hype und Spaßkultur eines früheren Gunners, dann war der Spuk zum Glück vorbei und die Bühne frei für echte Stars.
Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich hier zum ersten Mal bei einem Konzert Ohrenschützer im Einsatz hatte, denn bei Motörhead gilt immer noch: Everything louder than everything else! Der Gig war zwar nicht übermäßig lang, aber Lemmy hatte - wie an jedem verdammten Tag - die Arschtrittstiefel an und die Urgewalt, mit der Mickey Dee auf die Felle eindrosch war schlicht der Hammer. Wer sich im Entferntesten für Gitarrenmusik erwärmen kann und Motörhead noch nicht gesehen hat, der sollte das unbedingt nachholen.
Eine weitere Premiere habe ich letzten Mittwoch erlebt. Beim Weihnachtsmarktbesuch mit Uta sprachen wir darüber, dass ich noch nie Sushi gegessen hatte und schon seit längerem eine kundige Begleitung für das erste Mal suche. Kurzentschlossen landeten wir im Sushi-Restaurant Shiki in der Klostergasse und ich habe zum ersten Mal an rohem Fisch geknabbert. Europäisch-langweilig, wie ich nun einmal geprägt bin, hat mir der Lachs aufgrund seines typischen Eigengeschmacks am besten gemundet, aber Thunfisch und Garnelen folgen dichtauf. Da sich meine bisherige Panik, mein Magen könnte rohen Fisch weniger goutieren, als mein Gaumen, zum Glück als unbegründet erwies, werden wohl noch einige Besuche folgen. Yummie. Ach und einen schönen Herrnhuter Weihnachtsstern hab' ich jetzt auch.
Die nächsten Tage und Wochen rund um Weihnachten versprechen anstrengend, ein wenig teuer, aber auch richtig schön zu werden. Potenziell klingen die vielen, tollen Dinge im Kalender sogar so gut, dass sie das furchtbare letzte Weihnachten aufwiegen könnten!
Zunächst wird am 22.12. eine fast sechsjährige Folter zuende gehen. Ich habe wieder ein Auto! (Und alle so "Yeah!") Nach langer Suche und auch finanziell diametralen Lösungsansätzen habe ich mich vergleichsweise spontan für einen Renault Laguna II entschieden. Derzeit steht das arme Auto ohne mich beim Händler in Chemnitz und wartet verzweifelt darauf, dass ich als edler Ritter mit ein paar frisch gepressten Nummernschildern komme, um es zu retten. Ach wenn es doch schon Donnerstag wäre... dann wüsste ich zumindest, wie ich die Weihnachtsgeschenke nach Chemnitz bekomme.
Am 23.12. geht es dann für einen Nachmittag nach Gera, um Ronny, Antje und den Junior Malte zu besuchen und sodann mit der Ela einen ziemlich runden Geburtstag zu feiern. Nach Weihnachten steht am 27.12. das alljährliche WoW-Weihnachtstreffen unserer Gilde an, was in diesem Jahr wohl eher ein Veteranentreffen wird, denn viele von uns spielen WoW gar nicht mehr oder nur noch sporadisch.
Schlußendlich wird es zum Jahreswechsel eine kleine Feier bei mir geben und dann geht es schon mit Riesenschritten in Richtung des anstehenden Besuchs von Micha und Anja in Leipzig und einem Wochenende in Hamburg. Das alles klingt schon auf dem Papier stressig, aber ich freue mich geradezu unbändig auf ein Weihnachtsfest ohne die Sorgen des letzten Jahres, auf diverse Leckereien und vor allem darauf, all die netten Leute zu treffen.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes Weihnachtsfest, ein paar ruhige Tage und einen guten Start ins neue Jahr!
P.S. Steffen wollte es ja beim Konzert erst nicht glauben, aber nun ist er überzeugt, dass ich völlig zu Recht jenes schöne Lied zitiere: "Egal wohin ich gehe, es verfolgt mich wie ein Bann. Genau da, wo ich stehe, da ist der Gang!"
Thursday, 3. November 2011
Und jetzt liegst Du hier und starrst die Decke an
Nachdem es in den letzten Wochen wieder etwas stiller geworden ist, steht wohl wieder einmal ein Update an. Im letzten Post habe ich mich darüber beklagt "Eure Mütter" in diesem Jahr nicht gesehen zu haben. Prompt sah ich ein paar Tage später Plakate für einen Auftritt der Drei in Leipzig. Nur wenige Tage später saßen Sandy und ich (Ronny konnte leider nicht mitkommen) auch schon hinter einem fiesen Sitzriesen, der uns partout die Sicht auf Don, Andi und Matze verdecken wollte. Okay, das war jetzt ein kleine Übertreibung, aber den Hals mussten wir schon recken, was dem Spaß allerdings keinen Abbruch tat. 
Am letzten Wochenende ging es dann in die Hauptstadt, um die "Broilers" zu sehen. Schon die Vorband "The King Blues" sorgte für rhythmisches Fußwippen und gute Laune, aber die Backhähnchen legten noch einmal eine ordentliche Schippe drauf und brachten den Saal zum Kochen. Eine der Bands, die man tatsächlich gesehen haben sollte! Den Abend ließen Lisa, Matthias, Andre und ich dann mit einigen Cocktails ausklingen. Ein toller Abend, so sollte das jede Woche sein! Das nächste Konzert steht jedoch erst Ende November an, wenn Lemmy und seine Mannen Leipzig besuchen. Danach ist der Konzertherbst erst einmal vorbei und ich sollte mir langsam Gedanken machen, welche tollen Gigs der Winter zu bieten hat.
Zwischen den Konzerten war ich noch in Dresden den Manu besuchen und versuche ich mich gerade an der Frage, wie man Daten aus verschiedenen Clouds sinnvoll kombiniert und synchronisiert. Während mein Windows-Phone-7-Handy fleißig die Microsoft-Server füllt, bedient sich das Android-Tablet bei Google. Was für ein Drama! Natürlich könnte ich mir ein Android-Telefon zulegen, aber das will ich eigentlich nicht. Im Gegenteil, das Nokia Lumia 800, der neueste Stern am WP7-Himmel ist mein neuer Favorit. Also werde ich weiter frickeln. Ich gebe zu, das ist a.) ein Problem, was man ohne die tollen, neuen Gadgets gar nicht hätte und b.) ein typischer Fall eines Firstworldproblems, aber dennoch... ich will, ich will, ich will!
Gute Neuigkeiten gibt es von der Spielzeugfront! Mit dem 1990er Album "Mad, Bad and Dangerous to Know" von The Cross habe ich jetzt endlich das letzte Album von Roger Taylor, dass mir bisher noch fehlte, zu einem vertretbaren Preis bekommen. Große Freude! Meinem Rechner habe ich - rechtzeitig vor der großen Flut und der damit verbundenen Preiswelle - eine weitere Festplatte gegönnt, die meine Speicherplatzprobleme erst einmal löst und bei der Gelegenheit ist mir auch noch ein zweiter Monitor zugelaufen. Außerdem ist Forza Motorsport 4 endlich erschienen und ich kann endlich wieder mit den üblichen Verdächtigen um die Wette fahren. Das Problem ist eigentlich nur, dass ich nicht mehr zum Zocken komme. Menno!
Jetzt geht es erst einmal auf gen Kleve, Topfschlagen & Kindergeburtstag stehen auf dem Programm.
Am letzten Wochenende ging es dann in die Hauptstadt, um die "Broilers" zu sehen. Schon die Vorband "The King Blues" sorgte für rhythmisches Fußwippen und gute Laune, aber die Backhähnchen legten noch einmal eine ordentliche Schippe drauf und brachten den Saal zum Kochen. Eine der Bands, die man tatsächlich gesehen haben sollte! Den Abend ließen Lisa, Matthias, Andre und ich dann mit einigen Cocktails ausklingen. Ein toller Abend, so sollte das jede Woche sein! Das nächste Konzert steht jedoch erst Ende November an, wenn Lemmy und seine Mannen Leipzig besuchen. Danach ist der Konzertherbst erst einmal vorbei und ich sollte mir langsam Gedanken machen, welche tollen Gigs der Winter zu bieten hat.
Zwischen den Konzerten war ich noch in Dresden den Manu besuchen und versuche ich mich gerade an der Frage, wie man Daten aus verschiedenen Clouds sinnvoll kombiniert und synchronisiert. Während mein Windows-Phone-7-Handy fleißig die Microsoft-Server füllt, bedient sich das Android-Tablet bei Google. Was für ein Drama! Natürlich könnte ich mir ein Android-Telefon zulegen, aber das will ich eigentlich nicht. Im Gegenteil, das Nokia Lumia 800, der neueste Stern am WP7-Himmel ist mein neuer Favorit. Also werde ich weiter frickeln. Ich gebe zu, das ist a.) ein Problem, was man ohne die tollen, neuen Gadgets gar nicht hätte und b.) ein typischer Fall eines Firstworldproblems, aber dennoch... ich will, ich will, ich will!
Gute Neuigkeiten gibt es von der Spielzeugfront! Mit dem 1990er Album "Mad, Bad and Dangerous to Know" von The Cross habe ich jetzt endlich das letzte Album von Roger Taylor, dass mir bisher noch fehlte, zu einem vertretbaren Preis bekommen. Große Freude! Meinem Rechner habe ich - rechtzeitig vor der großen Flut und der damit verbundenen Preiswelle - eine weitere Festplatte gegönnt, die meine Speicherplatzprobleme erst einmal löst und bei der Gelegenheit ist mir auch noch ein zweiter Monitor zugelaufen. Außerdem ist Forza Motorsport 4 endlich erschienen und ich kann endlich wieder mit den üblichen Verdächtigen um die Wette fahren. Das Problem ist eigentlich nur, dass ich nicht mehr zum Zocken komme. Menno!
Jetzt geht es erst einmal auf gen Kleve, Topfschlagen & Kindergeburtstag stehen auf dem Programm.
Tuesday, 27. September 2011
Yet another weekend
Schon wieder eine Woche rum, schon wieder ein Wochenende vorbei. Auf der Habenseite: Die urlaubsbedingte Rollenspielpause ist endlich beendet, mit mächtig viel Gekicher und blöden Bemerkungen starteten wir in neue Abenteuer. Das wurde auch Zeit! Die Wochenend-Runde habe ich allerdings wieder einmal verpasst, denn ein Besuch in Chemnitz stand auf dem Plan. Unter anderem musste ich dabei den geborgten fahrbaren Untersatz nach drei Monaten voller Bequemlichkeit wieder abgeben. Zum Glück hatte das Wochenende allerdings genug Höhepunkte zu bieten, um mich dererlei Ungemach erst einmal vergessen zu lassen.
Beim Heimspiel gegen VfB Stuttgart II toastete mir die liebe Sonne wieder einmal die hohe Stirn, während die mangelnde Torgefahr der Chemnitzer Mannschaft mich weitere, kostbare Haare ausraufen ließ. So geht's nicht weiter Jungs! Mein Bludruck verlangt nach Fragen wie "Schießen wir heute noch das 6:0 oder bleibt es womöglich doch beim 5:0?", alles Andere ist mir und meiner Pumpe entschieden zu spannend. Aber wenigstens blieb Chemnitz das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen und vielleicht klappt es ja schon nächste Woche in Osnabrück mit einem weiteren Dreier.
Am Sonntag stand dann etwas auf dem Terminplan, auf das ich schon sehr, sehr, sehr lange warten musste: Bodo Wartke live! Nachdem es Karsten und ich im letzten Jahr nicht hinbekommen hatten und im Juli die "Songs an einem Sommerabend" mit dem Ungarnurlaub kollidiert waren, bin ich diesmal auf Nummer sicher gegangen. Schon im Februar hatte Sandy Karten für die Chemnitzer Stadthalle besorgt und seitdem fieberte ich dem Tag entgegen. Randnotiz: Quasi als ausgleichende Gerechtigkeit haben wir es in diesem Jahr nicht zum Gastspiel der Mütter in Chemnitz geschafft. Ich beschließe hiermit, dass im Grunde genommen Ronny daran schuld ist. Der war zwar nie in die diesjährige Planung involviert, aber letztes Jahr dabei. Das muss als Begründung reichen.
Aber zurück zum Sonntag! Da es fast ein halbes Jahr her war, dass wir uns gesehen haben, nahmen wir uns eine bisschen mehr Zeit und begannen den Nachmittag mit einem Besuch beim Eisladen an der Kassbergauffahrt und brachten uns dann gegenseitig auf den neuesten Stand der Dinge. Danach ging es endlich einmal in das viel und offenbar völlig zu Recht gelobte Restaurant Janssen (Empfehlung!), bevor es dann um 19 Uhr ernst wurde. Bodo Wartke zeigte sich gut aufgelegt und glitt mit charmanter Leichtigkeit durch den Abend. Lieder, Gedichte, Scherze über zu spät gekommene Zuschauer und ein paar höchst sympathische Fehlerchen ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Nach fast drei Stunden, ebensovielen Zugaben und stehenden Ovationen, ging das Konzert dann mit dem unvermeidlichen Liebeslied (Wunschstrophen waren diesmal Elbisch, Latein und Sächsisch) zuende. Jetzt stellt sich nur die Frage, wann und wo man den Bodo wieder sehen kann. Und natürlich, wer im nächsten Jahr die Karten für "Eure Mütter" besorgt... ja, Ronny, ich schaue DICH an...
P.S. Schlussendlich ging es dann mit dem Zug zurück nach Leipzig. Und da war das Problem der fehlenden Eigenmotorisierung wieder ganz präsent... ich brauche dringend Ideen, ich will weiter faul sein.
Beim Heimspiel gegen VfB Stuttgart II toastete mir die liebe Sonne wieder einmal die hohe Stirn, während die mangelnde Torgefahr der Chemnitzer Mannschaft mich weitere, kostbare Haare ausraufen ließ. So geht's nicht weiter Jungs! Mein Bludruck verlangt nach Fragen wie "Schießen wir heute noch das 6:0 oder bleibt es womöglich doch beim 5:0?", alles Andere ist mir und meiner Pumpe entschieden zu spannend. Aber wenigstens blieb Chemnitz das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen und vielleicht klappt es ja schon nächste Woche in Osnabrück mit einem weiteren Dreier.
Am Sonntag stand dann etwas auf dem Terminplan, auf das ich schon sehr, sehr, sehr lange warten musste: Bodo Wartke live! Nachdem es Karsten und ich im letzten Jahr nicht hinbekommen hatten und im Juli die "Songs an einem Sommerabend" mit dem Ungarnurlaub kollidiert waren, bin ich diesmal auf Nummer sicher gegangen. Schon im Februar hatte Sandy Karten für die Chemnitzer Stadthalle besorgt und seitdem fieberte ich dem Tag entgegen. Randnotiz: Quasi als ausgleichende Gerechtigkeit haben wir es in diesem Jahr nicht zum Gastspiel der Mütter in Chemnitz geschafft. Ich beschließe hiermit, dass im Grunde genommen Ronny daran schuld ist. Der war zwar nie in die diesjährige Planung involviert, aber letztes Jahr dabei. Das muss als Begründung reichen.
Aber zurück zum Sonntag! Da es fast ein halbes Jahr her war, dass wir uns gesehen haben, nahmen wir uns eine bisschen mehr Zeit und begannen den Nachmittag mit einem Besuch beim Eisladen an der Kassbergauffahrt und brachten uns dann gegenseitig auf den neuesten Stand der Dinge. Danach ging es endlich einmal in das viel und offenbar völlig zu Recht gelobte Restaurant Janssen (Empfehlung!), bevor es dann um 19 Uhr ernst wurde. Bodo Wartke zeigte sich gut aufgelegt und glitt mit charmanter Leichtigkeit durch den Abend. Lieder, Gedichte, Scherze über zu spät gekommene Zuschauer und ein paar höchst sympathische Fehlerchen ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Nach fast drei Stunden, ebensovielen Zugaben und stehenden Ovationen, ging das Konzert dann mit dem unvermeidlichen Liebeslied (Wunschstrophen waren diesmal Elbisch, Latein und Sächsisch) zuende. Jetzt stellt sich nur die Frage, wann und wo man den Bodo wieder sehen kann. Und natürlich, wer im nächsten Jahr die Karten für "Eure Mütter" besorgt... ja, Ronny, ich schaue DICH an...
P.S. Schlussendlich ging es dann mit dem Zug zurück nach Leipzig. Und da war das Problem der fehlenden Eigenmotorisierung wieder ganz präsent... ich brauche dringend Ideen, ich will weiter faul sein.
Monday, 12. September 2011
Komm, wir klauen uns ein Auto, ich fahr dich damit rum...
Der Titel ist vielleicht ein klein wenig reißerisch gewählt, aber letztlich doch eine gute Beschreibung des letzten Wochenendes. Alternativ ginge vielleicht auch "Stuttgart - Ein Roadmovie", denn mit einem angemietetem bajuwarischen Hochgeschwindigkeits-Spielzeug ging es am Freitag über Gera und Erfurt nach Stuttgart. Mit Ela, einem anfangs unentspannten Andreas und jeder Menge guter Musik im Handschuhfach hatte ich mich auf gemacht, um Marcus zu besuchen und mit Leila in Ihren Geburtstag hinein zu feiern. Ganz nebenbei hatte ich den Kofferraum noch voller leerer Umzugskartons, die nach fast neun Monaten sinnloser Wartezeit in meinem Schlafzimmer doch noch einer Bestimmung anheim fielen. Und alle so "Yeah"...
Am Freitag zollten wir ergrauten und/oder kahlen Herren unserem Alter Tribut und fielen nach einer Willkommenspizza schon fast auf dem Couchkino in den Schlaf - und das obwohl der Film (RED) wirklich kurzweilig war. Den Samstag verbrachten wir in der Innenstadt und am Stadtstrand von Stuttgart und halfen uns mit Eis und kühlen Getränken gegen das fast schon zu gute Wetter.
Am Abend feierten wir dann bei Leila, übergaben die Umzugskartons und nach einer kurzen Nacht war es schon wieder Zeit in Richtung Heimat loszufliegen. Andreas traute sich - offenbar eingeschüchtert von 5m Länge und 313 PS - immer noch nicht hinters Steuer und so war es wieder einmal an mir den Piloten zu spielen. Aber ich will mich nicht beschweren, denn obwohl selbst mit so einem Auto 6h Fahrt irgendwie ein wenig an den Nerven zerren, war es ein Riesenspaß den BMW zu fahren. Heute früh musste ich das Spielzeug dann leider wieder zurückgeben und schon stand wieder Alltag auf dem Plan. Nur der Nachhall dessen, was der Soundtrack des Wochenendes hätte sein sollen, wird wohl noch sehr, sehr lange in der Luft flirren... sing Leg deinen Kopf an meine Schulter, es ist schön, ihn da zu spürn, und wir spielen Bonnie und Clyde. /sing
Edit vom 21.09.2011, extra für dasApaMamaninchen:

Am Freitag zollten wir ergrauten und/oder kahlen Herren unserem Alter Tribut und fielen nach einer Willkommenspizza schon fast auf dem Couchkino in den Schlaf - und das obwohl der Film (RED) wirklich kurzweilig war. Den Samstag verbrachten wir in der Innenstadt und am Stadtstrand von Stuttgart und halfen uns mit Eis und kühlen Getränken gegen das fast schon zu gute Wetter.
Am Abend feierten wir dann bei Leila, übergaben die Umzugskartons und nach einer kurzen Nacht war es schon wieder Zeit in Richtung Heimat loszufliegen. Andreas traute sich - offenbar eingeschüchtert von 5m Länge und 313 PS - immer noch nicht hinters Steuer und so war es wieder einmal an mir den Piloten zu spielen. Aber ich will mich nicht beschweren, denn obwohl selbst mit so einem Auto 6h Fahrt irgendwie ein wenig an den Nerven zerren, war es ein Riesenspaß den BMW zu fahren. Heute früh musste ich das Spielzeug dann leider wieder zurückgeben und schon stand wieder Alltag auf dem Plan. Nur der Nachhall dessen, was der Soundtrack des Wochenendes hätte sein sollen, wird wohl noch sehr, sehr lange in der Luft flirren... sing Leg deinen Kopf an meine Schulter, es ist schön, ihn da zu spürn, und wir spielen Bonnie und Clyde. /sing
Edit vom 21.09.2011, extra für das

(Page 1 of 35, totaling 175 entries)
next page »







