Behind blue eyes

Good news everyone! Der zweite Monat ohne einen Eintrag nähert sich zwar seinem unvermeidlichen Ende, aber noch habe ich mich nicht mit dieser Situation abgefunden. Ich kämpfe mit der Tastatur und habe nicht vor zu verlieren.

Wie schon im vorletzten Eintrag erwähnt, besitze ich endlich wieder ein Auto. Und wie schon in den Kommentaren dazu erwähnt: Es ist ein Renault, was meinen finanziellen Untergang quasi zur beschlossenen Sache macht.

Der Prolog zu meiner Untergangschronik wurde bereits zwei Wochen nach der Übergabe des Autos geschrieben, als bei hübsch hässlichem Mistwetter der Bowdenzug eines Fensterhebers riss. Dank der Mobilitätsgarantie und einer freundlichen Dame bei Renault Assistance war schnell ein kompetenter Helfer vor Ort, der die Scheibe provisorisch blockierte und mich in Richtung Fachhändler entließ.
In meinem Fall hieß das, wegen der Gebrauchtwagengarantie nach Chemnitz zu fahren, dem Kundendienst zu erklären, dass 50 km mit dem Werkstattersatzwagen nicht so ganz ausreichen, wenn man nach Leipzig und zurück muss, nur um nächsten Tag die gleiche Tour noch einmal unter umgekehrten Vorzeichen zu wiederholen.
Alles in Allem: 6 Stunden bei größtem Mistwetter im Auto und 50 Euro Benzinkosten. Apropos Benzinkosten: Selbige sind seit Weihnachten übrigens um satte 15% gestiegen. Es geht los.

Die Weihnachtszeit habe ich im Vergleich zum Vorjahr ausgesprochen gut überstanden, das Gildentreffen und der Besuch von Andreas² (Alion und Lucky) war eine tolle Sache. Die Silvesterfeier fiel dagegen leider ungeplant dürr aus, denn aus den verschiedensten Gründen schmolz die Besucherzahl immer weiter zusammen, bis schließlich nur noch Lucky, Karsten und ich die Fahne hochhielten.
Im Januar waren dann Micha, Anja, David und die beiden Kurzen in Leipzig, um zusammen mit Uta und mir ein leider viel zu kurzes Wochenende zu verbringen. Wir haben im Haustiergehege des Wildparks Tiere bestaunt, diverse Spielplätze bespielt, uns über die leuchtenden Kinderaugen beim Straßenbahnfahren gefreut, darum gerungen, wer denn der coolste Onkel ist und natürlich allerlei Schabernack getrieben. Für Micha und Anja war das wegen der weiten Fahrt sicher eine Ochsentour, genossen haben wir es meiner Meinung nach dennoch alle. Oder um es mit Dritte Wahl zu sagen: „Das sind die Momente, wo ich wenn ich es könnte, mir wünschen würde dass sie nie vergeh’n.“ Zeit bleib stehen!

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Nachdem mir beim Geburtstag meiner Mutter eine Mikrowelle zulief, war ich gezwungen meine derzeitige Sparpolitik vorerst aufzugeben und mir eine passende Abstellfläche in Form eines Regals oder eines Schrankes zu kaufen. Ich zog natürlich sofort los und keine Stunde später hatte der weltweit am leichtesten abzulenkende Mensch einen Küchentisch und zwei Stühle erworben. Gut, das Problem mit der Mikrowelle bleibt erst einmal ungelöst, aber der Tisch ist echt schick. Und irgendwas ist ja eh immer.

Der Grund für die Sparpolitik ist übrigens die Tatsache, dass ich für dieses Jahr einen richtigen, echten Urlaub plane, der über drei Tage Nürburgring oder eine Woche Ungarn hinausgeht. Wunschvorstellung ist ein fast dreiwöchiger Roadtrip an der Westküste der Vereinigten Staaten. Portland, San Francisco, Yosemite, Los Angeles, Hoover-Damm, Vegas, San Diego. Ein straffes Programm, eine teure Reise, aber ich will sooooo gern über die Golden-Gate-Bridge gehen, Cable-Car fahren, die ComicCon und den Walk of Fame besuchen und ganz viel von der Natur aufsaugen. Drückt mir die Daumen, dass das klappt!

Am letzten Sonntag habe ich nach mehreren Jahren Pause wieder einen Clanwar in Team Fortress Classic bestritten. Mit ~X~ ging es gegen nh. und wir konnten uns denkbar knapp durchsetzen. Den intensiven Adrenalinflash, wenn die letzten Sekunden vor dem Start ablaufen, den Triumph, wenn ein Gegner einen gefühlten Millimeter vor unserer Flagge zerplatzt, kurz den Nervenkitzel eines Spieles mit Wettkampfcharakter habe ich vermisst.
Es ist eine Schande, dass das Spiel quasi tot ist und mit Team Fortress 2 einen Nachfolger erhalten hat, der zwar Spaß macht, aber als Turnierspiel nicht einmal ansatzweise mit seinem Vorgänger mithalten kann. Auch die gerade modernen, ultrarealistischen Shooter á la Battlefield oder Modern Warfare machen mir aufgrund der vielen One-Shot-Kills kaum Spaß, so dass zumindest für mich der Höhepunkt der teambasierten Actionspiele mit TFC und Quake 3 erreicht war.
Die gute Nachricht ist allerdings, dass wir schon nächste und übernächste Woche weitere Spiele geplant haben. Danach muss ich mich wohl ernsthaft auf die Suche nach neuem Nervenkitzel machen. WoW in eXcess bzw. dem Vernehmen nach auch SW in eXcess ist mehr oder weniger Geschichte – und ein weiteres MMORPG mag ich mangels Wettkampfcharakters und wegen des hohen Zeitaufwandes nicht mehr beginnen.

Zum Abschluss noch ein Hinweis für die Freunde der gepflegten Gitarrenmusik: Am 04.05.2012 spielen Dritte Wahl wieder einmal im Conne Island in Leipzig. Das ist an sich schon eine gute Sache, veredelt wird sie allerdings dadurch, dass die fabulösen Eastside Boys als Support spielen. Ein Pflichttermin!

P.S. 86.9 Stunden Skyrim seit dem 11.11.2011. Im Schnitt nicht einmal 50 Minuten Skyrim pro Tag. Ich fühle mich schuldig. Dieses Spiel hat mehr verdient. Es hat Hingabe verdient, Liebe. 😉

4 Gedanken zu „Behind blue eyes

  1. NM

    Total agree @gaming-section!
    Wünschte ich hätte dabei sein können, da ja aber weitere Matches anstehen, werde ich mal versuchen, zu spectaten.

    @Kinderbetreuung: Das Bild mit der Wippe -> diese Mütze ist generisch, ich glaube für kleine Mädels habe ich noch keine andere gesehen 🙂

    Und @Auto: von oben sieht die Kiste gar nicht mal soooo schlecht aus… 😛

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    1. Riipa

      Junge, wie nur von oben!? Es klatscht vielleicht glei ma! Du mit Deinem mausgrauen VW-Quader bist mal schön still, wenn es um guten Geschmack geht. 😉 😉

      Das rambolen wir aus, wenn Du rumkommst. Und ich fang an!

      Und was zum Zocken lassen wir uns sicher auch noch einfallen. 🙂

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      1. NM

        Nun gut, dann müssen wir einen Termin finden. Unausweichlich!
        Und was heißt Quader? Sportlich elegante Linien, und dezent-seriös wirkender Optik. Nich so’n Opa-Mobil… 😛

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