50 shades of blue/green…ish

Der Urlaub ist schon wieder mehr als zwei Wochen vorbei, die anschließende Ungarn-Ausfahrt habe ich aufgrund ungeplanten Anschaffung der Brille gestrichen. Dafür ging es am letzten Wochenende ins schöne Pionierlager Truckenthal. Dort spielten wir Volleyball (für mich das erste Mal seit 1996!), grillten, saßen am Lagerfeuer und spielten zum guten Schluss sogar noch das übliche Pokerturnier. Was für ein toller Tag mit tollen Leuten. Besonderer Dank geht an Marcus, der die Situation gekonnt rettete, als wir drohten am Lagerfeuer zu viel über die große Politik zu sprechen – und das Thema geschickt auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens lenkte. 😉
Das Volleyballspiel bestritten wir in gewohnter Manier: hoch motiviert, aber letztlich nutzlos. Wir hechteten, rannten und bremsten auch schon mal mit dem Gesicht im Sand. Den Ball haben wir dabei fast nie sinnvoll gespielt, Spaß hat es allerdings trotzdem gemacht. Einen Heidenspaß sogar. So würde ich es jedes Wochenende aushalten. Und der gequälte, in dutzenden Farben schimmernde Knöchel heilt sicher auch bald wieder.
Am Sonntag ging es dann nach einer kurzen Nacht und Frühstück unter dem Augen von Che Guevara zurück in Richtung Heimat. Auf dem Weg dahin habe ich mich bei Ela als übermüdeter Urlaubsbild-Erklärer versucht, aber wohl nicht allzu viel gerissen. „Ja, das war total krass dort. Unbeschr… *gäääääääääääääähn* also unbeschreiblich und so. Krieg ich noch’n Kaffee?“ Aber irgendwas ist ja immer und zumindest konnten wir die Urlaubsmitbringsel austauschen. 🙂

Wann immer ich ein paar Minuten Zeit und Lust finde sortiere ich gerade die Urlaubsbilder und versuche eine mehr oder minder repräsentative Auswahl zu treffen. Diese Bilder werden es im Laufe der Zeit sicherlich auch in den Blog schaffen und auch der Gedanke an ein längeres Fazit ist noch lange nicht begraben… bear with me.

Diese Woche stand nun die GamesCom auf dem Plan. Am Mittwoch früh ging es los und im Laufe des Tages hatte ich sogar Zeit einmal über einen Teil der Messe zu bummeln. Die Hallen präsentierten sich laut, bunt und vielleicht ein kleines bisschen leerer, als in den vergangenen Jahren. Am Donnerstag war die Messe dann für das allgemeine Publikum geöffnet und ich war froh, mich in die Business Area verdrücken zu können. Sich zwischen ein paar Nerds und ihre Spiele zu stellen, ist ungefähr, als ob man in einen wütenden Mob Frauen auf der Jagd nach dem Brautstrauß gerät. Lebensgefahr. 😉
Die eigene Wohnung versinkt derweil ein wenig im Chaos, außer beständig die Waschmaschine zu füttern komme ich irgendwie zu nichts. Und damit sich das auf keinen Fall ändert mache ich heute einfach genau so weiter: Mehr Besuch, frische Freilandgurken und mal richtig ausschlafen. Na gut, eins davon war gelogen…

3 Gedanken zu „50 shades of blue/green…ish

  1. NewMaster

    Don’t tell too much, schließlich soll das doch mal DER Treffpunkt für konspirative events werden 🙂

    Anyway -> (S)che wars *hihi*

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  2. Alion

    Und wie war die Games Con? Ich war das letzte mal in Leipzig als das Ding noch Games Convention hiess. Erinnerungen: Überfüllte Hallen, anstehen ab und zu was fürs Auge und lecker essen mit dir.

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    1. Riipa

      Die GC war für mich ziemlich meh. Spannend ist nur, was nicht öffentlich gezeigt wird. Die meisten „Top“titel interessieren mich nicht mehr. Microsoft war gar nicht da (genau wie Nintendo, die interessieren mich aber auch nicht…) und es wurde selbst am Fachbesuchertag kräftig angestanden.
      Donnerstag war dann der übliche Irrsinn. Viel zu viele Menschen.
      Und man sollte noch mal erwähnen, WIE laut das da ist. Am Eingang steht ein lapidares Schild, dass es in einigen Hallen „gehörgefährdent“ (sic!) laut sei und man doch bitte für 0,50 Euro Ohrstöpsel erwerben solle. Deppen.

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