Yet another weekend

Schon wieder eine Woche rum, schon wieder ein Wochenende vorbei. Auf der Habenseite: Die urlaubsbedingte Rollenspielpause ist endlich beendet, mit mächtig viel Gekicher und blöden Bemerkungen starteten wir in neue Abenteuer. Das wurde auch Zeit! Die Wochenend-Runde habe ich allerdings wieder einmal verpasst, denn ein Besuch in Chemnitz stand auf dem Plan. Unter anderem musste ich dabei den geborgten fahrbaren Untersatz nach drei Monaten voller Bequemlichkeit wieder abgeben. Zum Glück hatte das Wochenende allerdings genug Höhepunkte zu bieten, um mich dererlei Ungemach erst einmal vergessen zu lassen.
Beim Heimspiel gegen VfB Stuttgart II toastete mir die liebe Sonne wieder einmal die hohe Stirn, während die mangelnde Torgefahr der Chemnitzer Mannschaft mich weitere, kostbare Haare ausraufen ließ. So geht’s nicht weiter Jungs! Mein Bludruck verlangt nach Fragen wie „Schießen wir heute noch das 6:0 oder bleibt es womöglich doch beim 5:0?“, alles Andere ist mir und meiner Pumpe entschieden zu spannend. Aber wenigstens blieb Chemnitz das fünfte Spiel in Folge ungeschlagen und vielleicht klappt es ja schon nächste Woche in Osnabrück mit einem weiteren Dreier.
Am Sonntag stand dann etwas auf dem Terminplan, auf das ich schon sehr, sehr, sehr lange warten musste: Bodo Wartke live! Nachdem es Karsten und ich im letzten Jahr nicht hinbekommen hatten und im Juli die „Songs an einem Sommerabend“ mit dem Ungarnurlaub kollidiert waren, bin ich diesmal auf Nummer sicher gegangen. Schon im Februar hatte Sandy Karten für die Chemnitzer Stadthalle besorgt und seitdem fieberte ich dem Tag entgegen. Randnotiz: Quasi als ausgleichende Gerechtigkeit haben wir es in diesem Jahr nicht zum Gastspiel der Mütter in Chemnitz geschafft. Ich beschließe hiermit, dass im Grunde genommen Ronny daran schuld ist. Der war zwar nie in die diesjährige Planung involviert, aber letztes Jahr dabei. Das muss als Begründung reichen.
Aber zurück zum Sonntag! Da es fast ein halbes Jahr her war, dass wir uns gesehen haben, nahmen wir uns eine bisschen mehr Zeit und begannen den Nachmittag mit einem Besuch beim Eisladen an der Kassbergauffahrt und brachten uns dann gegenseitig auf den neuesten Stand der Dinge. Danach ging es endlich einmal in das viel und offenbar völlig zu Recht gelobte Restaurant Janssen (Empfehlung!), bevor es dann um 19 Uhr ernst wurde. Bodo Wartke zeigte sich gut aufgelegt und glitt mit charmanter Leichtigkeit durch den Abend. Lieder, Gedichte, Scherze über zu spät gekommene Zuschauer und ein paar höchst sympathische Fehlerchen ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Nach fast drei Stunden, ebensovielen Zugaben und stehenden Ovationen, ging das Konzert dann mit dem unvermeidlichen Liebeslied (Wunschstrophen waren diesmal Elbisch, Latein und Sächsisch) zuende. Jetzt stellt sich nur die Frage, wann und wo man den Bodo wieder sehen kann. Und natürlich, wer im nächsten Jahr die Karten für „Eure Mütter“ besorgt… ja, Ronny, ich schaue DICH an…

P.S. Schlussendlich ging es dann mit dem Zug zurück nach Leipzig. Und da war das Problem der fehlenden Eigenmotorisierung wieder ganz präsent… ich brauche dringend Ideen, ich will weiter faul sein. 🙂

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