Ich wollte doch Geschichte schreiben, nicht den verdammten Einkaufszettel

Das neue Jahr ist nun schon wieder zwei Wochen alt und so langsam wird es Zeit, wieder einmal etwas zu schreiben. Der erste Post des Jahres ist gleichzeitig der ideale Zeitpunkt für gute Wünsche, also bitte sehr:

„I hope that in this year to come, you make mistakes.

Because if you are making mistakes, then you are making new things, trying new things, learning, living, pushing yourself, changing yourself, changing your world. You’re doing things you’ve never done before, and more importantly, you’re Doing Something.

So that’s my wish for you, and all of us, and my wish for myself. Make New Mistakes. Make glorious, amazing mistakes. Make mistakes nobody’s ever made before. Don’t freeze, don’t stop, don’t worry that it isn’t good enough, or it isn’t perfect, whatever it is: art, or love, or work or family or life.

Whatever it is you’re scared of doing, Do it.

Make your mistakes, next year and forever.“

Diese Wünsche stammen auch in diesem Jahr wieder aus der Feder des famosen Neil Gaiman. Der Mann kennt sich offenbar mit guten Wünschen aus.

Broilers & Die Toten Hosen
Kurz vor dem Jahresende ließ ich den Besuch noch einmal für 24 Stunden allein und stahl mich davon, um in Berlin Kalender zu verteilen, Steaks zu essen und zwei meiner Lieblingsband auf einer Bühne zu sehen. Um das Ganze perfekt zu machen, waren Lisa und Andre meine Begleitung.
Die Broilers spielten zwar nur die für eine Vorband üblichen 30 Minuten, aber konnten so natürlich Kracher an Kracher reihen und den Saal auch in dieser kurzen Zeit gründlich auf Temperatur bringen. Die Hosen zeigten sich bei ihrem vorläufigen Tourabschluss in bester Spiellaune und auch Arnim von den Beatsteaks gab sich kurz die Ehre. Mehr als drei Stunden Nettospielzeit, die Broilers, die Hosen, hüpfen, singen, schreien, liebe Menschen – was kann man sich mehr wünschen? Na gut, vielleicht mehr Broilers und noch mehr Musik… aber irgendwas ist ja immer.

Am nächsten Morgen ging es dann früh wieder nach Leipzig, um noch letzte Besorgungen zu erledigen, bevor die restlichen Gäste eintrafen. Am Silvesterabend ging es dann wesentlich ruhiger zu. Wieder waren da liebe Menschen, die man zu selten sieht, diesmal aber mit rumsitzen, reden Papiertaschentuch-Schlachten (nicht „final, quer durch die Wohnung“, aber immerhin…) und traditionell viel zu viel Essen. Irgendwann wurde dann sogar noch Stadt-Name-Land Beleidigung-Alkoholisches Getränk-Film gespielt. Schön war’s.

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